Die kompakte Bauweise der FX5 macht den Einbau eines internen variablen ND-Filters unmöglich.
Ingenieure von Sony Japan haben erklärt, dass der elektronische ND-Filter der FX6 einen physischen Mechanismus benötigt, um aus dem Weg geschoben zu werden, wofür in der FX5 kein Platz ist.
Alternativen:
Externe Schraub-ND-Filter, Matte Boxes oder variable ND-Adapter wie der Mofage Poko sind gute Alternativen.
Die FX5 verwendet einen 16.6 Megapixel Sensor, nicht den 67 Megapixel Sensor der A7R6.
Es gab Spekulationen über die Ähnlichkeit der Sensoren, aber Sony bewirbt ihn als neu.
Rolling Shutter Leistung:
Beeindruckende Rolling-Shutter-Ergebnisse: 5.7ms in 4K 16:9 und 8.5ms in 5K 3:2.
Bei aktiviertem Dual Gain verschlechtert sich der Rolling Shutter leicht auf 14.2ms in 4K 16:9 und 18.4ms in 5K 3:2, ist aber immer noch sehr gut.
Fokus auf Dynamic Range und Low Light:
Sony hat bei der FX5 Dynamic Range und Low Light Performance über reine Auflösung priorisiert, was Zavitz für die meisten Filmemacher für vorteilhaft hält.
Die Bitrate für X-OCN LT bei 24 fps liegt bei ca. 389 Mbps.
Komprimierungsoptionen: X-OCN C1 ist 25 % kleiner als LT, und C2 ist noch stärker komprimiert.
Dateigrößen:
Mit einer 1 TB-Karte können bei höchster Komprimierung (C2) 362 Minuten Raw-Material aufgenommen werden, was für die Dateiverwaltung sehr praktisch ist.
Die kleineren Raw-Dateien ermöglichen eine effizientere Bearbeitung, ohne nennenswerte Qualitätseinbußen.
Die FX5 kostet 4899 USD, was Zavitz für ein professionelles Arbeitsgerät als fair erachtet, da es sich durch Aufträge schnell amortisiert.
Vergleich zu Hybridkameras:
Günstigere Hybridkameras wie die Lumix S1II (ca. 3000 USD) oder Nikon Z R (ca. 2200 USD) bieten zwar Foto- und Videofunktionen, haben aber oft Kompromisse wie Überhitzung (Lumix S1II) oder fehlende Firmware-Updates (Nikon Z R).
Die Canon C50 (höhere Auflösung, keine IBIS) wird ebenfalls erwähnt.
Die große Auswahl an Kameras mit unterschiedlichen Funktionen ist ein Vorteil für Filmemacher, da jeder das passende Werkzeug finden kann.
Zavitz kritisiert die "Markenkriege" und toxischen Diskussionen in der Kameracommunity.
Persönliche Wahl:
Trotz der beeindruckenden Funktionen der FX5 ist Zavitz sich nicht sicher, ob sie das Richtige für ihn ist, da er weiterhin eine Hybridkamera für seine Arbeit benötigt.
Die Sony A7SIII, die er seit sechs Jahren besitzt, erfüllt seine Anforderungen für YouTube-Videos und Kundenprojekte weiterhin perfekt, da sie zuverlässig ist, Fotos aufnehmen kann und keine Überhitzungsprobleme hat, obwohl sie bei 4K/120fps übersteuert und "nur" 4.2K ProRes RAW über HDMI bietet.