Rezo reagiert auf Klengans Analyse zu Stefan Raabs gescheitertem Comeback und 90 Millionen Euro Verlust bei RTL
Schlumpf
Zusammenfassung:
Rezo reagiert in diesem Video auf Klengans Analyse zu Stefan Raabs Karriere. Der Fokus liegt auf Raabs gescheiterten Comeback-Versuchen bei RTL und den daraus resultierenden finanziellen Verlusten.
- Klengan beleuchtet, wie Stefan Raab, einst eine TV-Ikone, nach seiner Rückkehr ins Fernsehen mit sinkenden Zuschauerzahlen zu kämpfen hatte.
- Raabs neue RTL-Shows, wie "Du gewinnst hier nicht die Million" und "Stefan & Bully gegen Irgendson Schnulli", erzielten enttäuschende Quoten und wurden abgesetzt.
- RTL investierte dem Bericht zufolge mindestens 90 Millionen Euro in Raabs Produktionen, was im Vergleich zu einem hypothetischen Louvre-Raub desselben Werts humorvoll thematisiert wird.
- Rezo und Klengan analysieren, dass traditionelles Fernsehen aufgrund überholter Konzepte und mangelnder Innovation nicht mehr mit der Attraktivität von YouTube-Inhalten mithalten kann.
- Raabs Humor und seine Formate werden als "altbacken" und nicht mehr zeitgemäß kritisiert, was an Beispielen wie einer "Penis-Akrobatik" und einer Apache-Parodie verdeutlicht wird.
- Der Vergleich von TV-Quoten mit YouTube-Zuschauerzahlen zeigt, dass einzelne YouTuber oft ähnliche oder sogar höhere Reichweiten erzielen, jedoch mit deutlich geringerem Produktionsaufwand.
- Die negativen Kommentare und die sinkende Relevanz führen zu personellen und finanziellen Problemen bei RTL, die sich trotz Image-Wandels schwertun.
- Das Fazit ist, dass Raabs Comeback an kreativer Stagnation und der veränderten Medienlandschaft scheiterte.
Rezos Einführung und Überblick über Stefan Raabs Comeback [0:00]
Das Video beginnt mit Rezo, der auf ein Video von Klengan mit dem Titel "Ist Stefan Raab am Ende?" reagiert. Rezo greift den vermeintlichen Verlust von 90 Millionen Euro durch RTL auf und vergleicht ihn humorvoll mit einem Louvre-Raub. Er stellt die zentrale Frage des Videos: Warum scheint Stefan Raabs großes Comeback nicht so gut zu laufen und was ist der aktuelle Stand seiner Fernsehkarriere?
Stefan Raabs Vergangenheit und ESC-Erbe [0:55]
Klengan leitet das Thema ein, indem er über sinkende Quoten, abgesetzte Shows und beendete Kooperationen spricht. Er erinnert an Stefan Raabs frühere Erfolge:
- Erfolgreiches Engagement beim Eurovision Song Contest (ESC) [0:55]
- Raab hatte Deutschland beim ESC gerettet, nachdem es in den Jahren zuvor schlecht abgeschnitten hatte.
- Er war als Produzent an Lenas Sieg im Jahr 2010 beteiligt und trat 2000 selbst als Teilnehmer auf, wo er den 5. Platz belegte.
- Rezo betont Raabs einzigartige Rolle, da er als Moderator, Teilnehmer und Produzent beim ESC aktiv war.
- Enttäuschendes Abschneiden beim ESC-Vorentscheid [2:41]
- Raabs Beteiligung am deutschen Vorentscheid, der als "Chefsache ESC 2025" bezeichnet wurde, führte nur zu einem enttäuschenden 15. Platz.
- Dies wurde als drittbestes Ergebnis seit 2012 gefeiert, was von Klengan und Rezo als "cringe" empfunden wird.
- Als Konsequenz kündigte die ARD die Zusammenarbeit mit Raab für den Vorentscheid 2026.
Stefan Raabs RTL-Shows und deren Scheitern [3:30]
Nach dem ESC-Rückschlag konzentrierte sich Stefan Raab auf eigene Shows bei seinem neuen Sender RTL.
- "Du gewinnst hier nicht die Million" [3:30]
- Diese Spielshow, ähnlich wie "Schlag den Raab", startete auf RTL+ und wurde später ins lineare Fernsehen verschoben.
- Aufgrund schlechter Quoten wurde sie jedoch nach wenigen Monaten abgesetzt.
- RTL kündigte zudem die Einstellung von "Das Supertalent" an, was laut Rezo kein gutes Zeichen war.
- Die letzte Folge erreichte linear nur 820.000 Zuschauer, was Klengan als "mittelschwere Katastrophe" für RTL bezeichnete.
- Rezo stellt fest, dass solche Zahlen für einen einzelnen YouTuber ein "normaler Sonntag" wären.
- "Stefan & Bully gegen irgendson Schnulli" [6:35]
- Eine weitere Spielshow mit Stefan Raab und Bully Herbig wurde ins Leben gerufen.
- Die Quoten sanken von 1,86 Millionen auf 970.000 Gesamtzuschauer; in der werberelevanten Zielgruppe (14-49 Jahre) fielen sie von 700.000 auf 370.000.
- Rezo vergleicht dies erneut mit YouTube-Zahlen, wo 370.000 Zuschauer für einen einzelnen Ersteller ein Erfolg sind, aber nicht für eine große TV-Produktion.
- "Die Stefan Raab Show" [7:50]
- Als scheinbar letzter Versuch wurde "Die Stefan Raab Show" eingeführt – eine wöchentliche Sendung, die für 15 Minuten zur Primetime ausgestrahlt wurde, um die Zuschauer zurückzugewinnen.
- Auch dieses Format scheiterte und erreichte mit nur 660.000 Gesamtzuschauern (2,9% Marktanteil) deutlich unter dem RTL-Normalniveau.
RTLs massive Investition und der Louvre-Vergleich [9:15]
Klengan enthüllt, dass RTL ein Produktionsvolumen von mindestens 90 Millionen Euro über mindestens vier Jahre für Raab Entertainment zugesagt hatte.
- 90 Millionen Euro für Raab Entertainment [9:15]
- Diese enorme Investition sollte Stefan Raab ermöglichen, neue und spektakuläre Shows zu produzieren.
- Rezo reagiert schockiert auf die Summe und führt seinen eingangs erwähnten Vergleich wieder ein: Er hatte gelesen, dass der Louvre einen Diebstahl von 88 Millionen Euro erlitten hatte. RTL verliert also ähnlich viel mit Raabs Shows wie der Louvre bei einem Diebstahl!
- Rezo geht auf die Hintergründe des Louvre-Raubs ein: veraltete, analoge Überwachungssysteme und ein TikTok-Star als Verdächtiger.
Kreativer Stillstand und veralteter Humor [14:15]
Rezo und Klengan sehen Raabs mangelnde Innovation als Hauptproblem für seinen Misserfolg.
- Kritik an mangelnder Innovation und wiederholten Konzepten [19:50]
- Viele Zuschauer sind enttäuscht, dass Raab nichts Neues macht, sondern alte Konzepte mit neuen Namen recycelt.
- Der Humor wird als "altbacken" und "einfallslos" beschrieben.
- Kontroverse Auftritte: "Penis-Akrobatik" [21:10]
- Ein Live-Auftritt in einer von Raabs Shows, bei dem ein Studiogast akrobatische Kunststücke mit seinen Genitalien vorführte, führte zu Beschwerden und wurde als "bisheriger Tiefpunkt eines überflüssigen Comebacks" bezeichnet.
- Die Landesmedienanstalt leitete ein Prüfverfahren ein.
- Apache-Parodie und negative Resonanz [28:10]
- Raabs Parodie des Songs "207" von Apache 015B und RAF Camora wurde weithin als "unlustigstes der letzten 20 Jahre" kritisiert.
- Rezo findet es "schmerzhaft" und "cringe", dass Raab sich über "Trash-TV" lustig machte, nun aber selbst ähnliche Inhalte produziert.
Verändertes Medienverhalten und der Aufstieg von YouTube [26:15]
Ein wiederkehrendes Thema ist der Vergleich zwischen traditionellem Fernsehen und YouTube.
- Traditionelles Fernsehen verliert an Relevanz [26:24]
- Immer mehr Menschen, insbesondere junge Zuschauer, wenden sich von linearem Fernsehen ab.
- Shows wie "Bares für Rares XXL" im ZDF erreichen mit über 3 Millionen Zuschauern und hohen Marktanteilen bei den 14- bis 49-Jährigen mehr Erfolg als Raabs RTL-Formate.
- Rezo unterstreicht, dass YouTuber mit geringerem Aufwand ähnliche oder sogar höhere Zuschauerzahlen erreichen als aufwendige TV-Produktionen.
- Junge Talente bevorzugen Online-Plattformen [33:00]
- Rezo zeigt Beispiele von Capital Bra, Sido und Luciano, die bei Klengan (einem YouTuber) auftreten und authentische Reichweite erzielen.
- Im Gegensatz dazu gelingt es Raab nicht mehr, junge und "coole" Zielgruppen anzusprechen.
RTLs Umstrukturierung und finanzielle Folgen [38:40]
Die Misserfolge von Stefan Raabs Shows haben weitreichende Folgen für RTL.
- Versuch eines Image-Wandels [38:40]
- Seit 2021 bemüht sich RTL um ein neues Image, das "positiver, familienfreundlicher und informativer" sein soll. Dazu gehören ein neues Logo mit vielen Farben und neue Nachrichtenformate.
- Trotz dieser Bemühungen bleiben die Quoten schlecht.
- Nicht verlängerte Verträge und drohende Insolvenz [40:05]
- Aufgrund der hohen Kosten und der schlechten Quoten wurden bei RTL bereits Verträge gekündigt oder nicht verlängert.
- Der Sender befindet sich seit 2022 in einem "Umstrukturierungsverfahren" und hat "sehr viel Geld für das Comeback ausgegeben".
- Stefan Raabs Zukunft im Ungewissen [40:20]
- Angesichts der aktuellen Zahlen bleibt abzuwarten, ob Raabs 4-5-Jahres-Exklusivvertrag bei RTL tatsächlich bis zum Ende erfüllt wird.
Rezo schließt mit einer weiteren humorvollen Bemerkung, dass er seine eigene Wahrnehmung und die Realität in Frage stellt, nachdem er all die absurden Entwicklungen verfolgt hat.